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Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Minustemperaturen sogar im zweistelligen Bereich lassen vor allem die Menschen im Norden und im Osten zittern. Doch auch bei den gegenwärtigen Extremtemperaturen ist die Erdgasversorgung sicher. „Selbst wenn diese Kältewelle länger andauern sollte, werden wir unsere Kunden bis zum Ende der Heizperiode warm durch den Winter bringen", erklärt Andreas Grzesko, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke. „Nicht nur die guten Lieferbeziehungen, sondern auch unser leistungsfähiges Gasnetz macht die Erdgasversorgung unser Wismarer Haushalte auch bei extremen Wetterlagen sicher."
Trinkwasserleitungen trotz extremer Kälte nicht gefährdet
Die Trinkwasserleitungen sind trotz der extremen Kälte nicht grundsätzlich gefährdet, so die Stadtwerke. „Die Stadtwerke haben die Leitungen ausreichend tief verlegt und geeignete Werkstoffe eingesetzt, und zudem fließt das Wasser ständig in den Leitungen", so Andreas Grzesko. Während in anderen Ländern die Wasserleitungen oberflächlich liegen, werden sie in Deutschland tief unter der Erde in der sog. frostsicheren Zone verlegt. So können ihnen in der Regel weder Kälte noch Erschütterungen etwas anhaben.
"Bei dieser Eiskälte empfehlen wir den Kunden, einige Hinweise zu beachten und auch zu Hause Vorsorge gegen die Kälte zu treffen", betont Grzesko. „Offen stehende Kellerfenster können zum Einfrieren von Leitungen und Wasserzählern führen." Vor allem Bauwasseranschlüsse und ungeschützte Armaturen sollten mit Isoliermaterial oder Textilien geschützt werden. Die Stadtwerke empfehlen ebenfalls den Einsatz einer Begleitheizung an Rohrleitungen und Zähleinrichtungen in frostgefährdeten Räumen und an Bauwasseranschlüssen. Sollte trotzdem ein Haus-anschluss einfrieren, bitte die Stadtwerke unter der Telefonnummer 233-233 informieren und der Anschluss wird mit Hilfe der Mitarbeiter der Stadtwerke wieder aufgetaut.

